Silber und Bronze fĂĽr Alexander Kireew

Alexander Kireew (61) hat am 23. Juni beim JKA-Senior-Cup in Calw das Karate-Dojo Rotenburg erfolgreich vertreten. Er schaffte den zweiten Platz im Kumite und den dritten im Bereich Kata.

Der JKA Senior Cup richtet sich speziell an Karatekas aller Graduierungen ab 30 Jahren. Die Teilnehmer reisten aus allen Teilen der Republik an um am Senior-Cup teilzunehmen.

In der Disziplin Kata ab 60 Jahre männlich bestand Kireew alle Begegnungen in den Vorrunden durch einstimmigen Entscheid der fünf Wertungsrichter und qualifizierte sich somit für das Finale.

Die Finalbegegnungen wurden dann nach dem Punktsystem entschieden. Hier erreichte Alexander Kireew (4. Dan) mit seiner Kata „Gojuhshio-Sho“ die dritthöchste Wertung und konnte dann die Bronzemedaille entgegennehmen. Gold gab es für Hans-Jürgen Kaun aus Calw (6. Dan) und Silber ging an Peter Hurter aus Wangen (6. Dan).

Besser lief es für Kireew in der Disziplin Kumite ab 60 Jahre männlich. In den Vorrunden ging er aus allen Kämpfen deutlich als Sieger hervor. Somit war der Einzug ins Finale gesichert. Hier musste er gegen den Titelverteidiger Hans-Jürgen Kaun (JKA Calw) antreten. Nachdem Kaun einen Waza-Ari für seinen Mae-Geri (Fußtritt) erhalten hat, konnte Kireew kurze Zeit mit Ashi-Barai und Gyaku-Zuki punkten. Zwei Seitenkampfrichter zeigten für diese Aktion Ippon an und zwei weitere Waza-Ari. Der Hauptkampfrichter entschied sich jedoch für Waza-Ari. Ein Ippon ist die höchste Wertung im Kampf. Wer einen Ippon erhält, der ist Gewinner des Kampfes. Den alles entscheidenden Treffer landete Kaun kurz vor Ende des Kampfes. Somit musste sich Kireew mit der Silbermedaille zufrieden geben.

Es war erstaunlich zu sehen, wie sich bei den spannenden Kämpfen alle Teilnehmer unterschiedlichen Alters geschmeidig bewegten, präzise angriffen oder gekonnt blitz- schnell Abwehrhaltungen parat hatten. Faszinierend auch, wie die Akteure auf der Wettkampffläche zu einem gewaltigen Schlag ansetzten und sich dann doch so diszipliniert zurücknahmen, dass die Aktion mit einer nur leichten Berührung des Gegners endete.

Man sah viele strahlende Gesichter, als die glänzenden Medaillen, Urkunden und Pokale vergeben wurden.


Erstellt am 15.07.2018. Letzte Ă„nderung am 15.07.2018 von Volker Sandrock