9. Rotenburger Karate-Camp mit dem 5-fachen Europameister Giovanni Macchitella

Vom 01. bis 03.06.2018 nahmen 65 Karateka am 9. Rotenburger Karate-Camp teil.

Das Karate-Dojo Rotenburg (KDR) veranstaltet dieses Camp in erster Linie fĂŒr die Kinder und Jugendlichen des Vereins. Aber auch Erwachsene nutzten dieses Event um sich weiterzuentwickeln.

Das bedeutet: drei Tage lang auf Fernsehen, Handy und Computer verzichten, keine Eltern und Geschwister; raus aus der gewohnten Umgebung und rein ins Freizeit-Camp.

Training

Besonders stolz ist der Rotenburger Verein, dass er den 5-fachen Europameister und mehrfachen Deutschen Meister Giovanni Macchitella aus Frankfurt als Trainer gewinnen konnte. Der renommierte Trainer gab am Samstag sein Wissen, seine Erfahrung und seine Leidenschaft fĂŒr das Karate weiter. Absolut prĂ€zise Techniken, Geschwindigkeit und Dynamik vom Feinsten sowie der effektive Einsatz der HĂŒfte und dazu noch ein perfektes Timing. Er begeisterte die Teilnehmer so, dass ihnen dieses Training noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Weitere abwechslungsreiche Trainingseinheiten wurden von den Rotenburger Trainern Klaus Pietrak (1. Dan), Dipl.-Sportlehrer Alexander Kireew (4. Dan) und Volker Sandrock (5. Dan) geleitet. Alle drei sind lizenzierte B-Trainer des Sportbundes.

Spiel und Spaß

Zwischen dem Training, das zweimal tÀglich stattgefunden hat, wurden zahlreiche abwechslungsreiche FreizeitaktivitÀten angeboten. Egal ob Toben, Raufen und wildes Spielen sowie verschiedene Ball- und Geschicklich-keitsspiele; immer fiel den Betreuern etwas Neues ein, um die Kinder ihren FÀhig-keiten entsprechend zu fördern.

Sondertraining fĂŒr ehemalige Karateka

Über zehn Karateka folgten der Einladung des Karate-Dojos und nahmen an einem separaten Training fĂŒr ehemalige Karateka und solche, welche lĂ€ngere Zeit die Trainingsstunden nicht besucht haben, teil.

Grillen

Ein weiterer Höhepunkt war das Grillen am Samstagabend. Die Grillchefs Alexander Ressler und Ulrich Trieschmann zauberten bei Steaks und WĂŒrstchen ein zufriedenes LĂ€cheln auf die Gesichter der Teilnehmer. WĂ€hrend des geselligen Beisammenseins fand hat man sich intensiv ausgetauscht und ĂŒber viele alte Anekdoten gesprochen.

Disziplin und Ordnung

Besonders hervorzuheben ist das disziplinierte Verhalten der Kinder und Jugendlichen. Es gab keinen Streit, sondern ein ĂŒberwiegend harmonisches Miteinander. Die Nachtruhe wurde eingehalten und die SchlafplĂ€tze waren stets aufgerĂ€umt.

Erholung auch fĂŒr die Eltern

Das Freizeit-Camp war aber auch ein Dankeschön an die Eltern dafĂŒr, dass sie ihre Kinder regelmĂ€ĂŸig zum Karatetraining bringen. Ihr Kind in einer verantwortungs-bewussten und umfassenden Betreuung wissend, konnten sie sich ebenfalls ein paar schöne Tage gönnen.

Tolle Jugendarbeit

Die DurchfĂŒhrung dieser Veranstaltung stellte fĂŒr die Organisatoren, Betreuer und Jugendgruppenleiter des Vereins eine große Herausforderung dar. Es gab natĂŒrlich viel Arbeit und wenig Schlaf. Doch das angenehme Miteinander, das gegenseitige Helfen und die gute Organisation haben zu einer rundum gelungenen Veranstaltung gefĂŒhrt. Insbesondere hat sich die Anstrengung deshalb gelohnt, weil hier wieder ein großartiges StĂŒck Jugendarbeit geleistet wurde. Karate-Training und die dadurch vermittelten Werte wie Achtung und Respekt, die StĂ€rkung des Selbstbewusstseins, die Anerkennung fĂŒr erbrachte Leistungen und die Möglichkeit des sportlichen KrĂ€ftemessens entwickeln gerade bei jungen Menschen einen starken und friedvollen Charakter. Besonderer Wert wird dabei auf das Sozialverhalten der Kids gelegt. Jugendarbeit, die ihr Ziel - zufriedene und ausgeglichene Kinder - deutlich erreicht hat.

Lob an Betreuer und Helfer

Ein dickes Lob soll an dieser Stelle allen Betreuern und Helfern des Vereines ausgesprochen werden. Ohne sie wĂ€re weder die DurchfĂŒhrung des Camps möglich gewesen, noch hĂ€tte insgesamt das sehr umfangreiche Projekt erfolgreich realisiert werden können.

Viel zu selten wird darĂŒber gesprochen, welche FĂ€higkeiten und Fertigkeiten junge Leute im Rahmen ihres Engagements in den Vereinen lernen: Organisations- und Leitungskompetenz, eigenstĂ€ndiges und selbstverantwortliches Handeln, Kommunikations- und KonfliktfĂ€higkeit. Alles sogenannte Kernkompetenzen, die in modernen Betrieben Voraussetzung sind, um einen guten Job zu bekommen. In Rotenburg wurde deutlich, dass diese FĂ€higkeiten bei vielen Juniorteamern bereits jetzt vorhanden sind.

Fazit

Auch das 9. Rotenburger Karate-Jugendfreizeit-Camp war ein voller Erfolg! Drei Tage gemeinsam leben, ĂŒbernachten, spielen, trainieren, essen und lachen; das bekommen Kinder und Jugendliche sonst eher selten geboten.


Erstellt am 18.06.2018. Letzte Änderung am 18.06.2018 von Volker Sandrock